Triathlonvirus

Ein Blick in die Meldeliste zeigt uns, dass es auch viele Anmeldungen aus der Region gibt. Das freut uns natürlich sehr, denn auch darum schreiben wir in den sozialen Medien so oft #WirsinddieEifel

Wir haben uns bei den Sportlern in der Eifel mal umgehört und sind dabei auf den Zahnarzt Martin Leskovec aus Blankenheim gestoßen. Dabei haben wir zwei Dinge gelernt:

  • Auch ein Mediziner ist nicht vor einem Virus gefeit.
  • Triathlon wird in der Eifel schon sehr lange praktiziert.

Wir wollten mehr über ihn und seine Liebe zum Triathlonsport erfahren und haben einfach mal nachgefragt:

Martin Leskovec:

Vor sehr genau 30 Jahren wurde ich von Werner Weber, der sehr viel für den Sport und die Jugendförderung in Blankenheim getan hat und unvergessen ist, zum Start meines ersten Triathlons animiert. Es war 1989 und ich war 15 Jahre alt, ein paar wenige gemeinsame Trainingseinheiten unter anderem im Freibad in Blankenheim sollten reichen für den ersten Ausflug in das „Abenteuer Triathlon“. Es war ein grandioses Erlebnis welches ich nie vergessen sollte. Von nun an war ich vom Triathlonvirus infiziert, mein jüngerer Bruder fühlte sich nun auch herausgefordert und so manches Wochenende der folgenden Jahre waren wir zusammen mit unserem Vater als Betreuer in ganz Deutschland unterwegs in Sachen Triathlon und im Frühjahr standen Trainingslager auf Mallorca an. Ein Höhepunkt waren die Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren 1991 wo ich mit Norman Stadler und Thomas Hellriegel am Start stand die Jahre später auf Hawaii mit Ihren Siegen für Furore sorgten.

Schon damals hatte ich den Traum auch einmal in Blankenheim bei einem Triathlon starten zu dürfen. Dass dies nun Wirklichkeit wird haben wir Ralf Hetkamp zu verdanken, der unermüdlich sein Ziel verfolgt hat nun tatsächlich eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die schon im Vorfeld seines Gleichen sucht. Mit dem leistungssportlichen Hintergrund seiner Frau Cora und den vielen internationalen Kontakten von Herrn Hetkamp liegt ein wertvoller Erfahrungsschatz vor, der eine gelungene Veranstaltung verspricht. Die Resonanz in der Bevölkerung ist ausnahmslos euphorisch!

Nach langer Pause habe ich vor drei Jahren wieder mit dem Triathlonsport begonnen und habe letztes Jahr in Roth meine erste Langdistanz bewältigt. Ohne mein Unterstützungsteam bestehend aus Familie, Partnerin und meinen fantastischen Mitarbeiterinnen aus der Praxis wäre ich allerdings nicht bis ins Ziel gekommen. In diesem Jahr freue mich auf die Teilnahme zu Hause beim „Eifel Hero“, die Distanz wird dann nicht ganz so lang sein aber die einzigartige Radstrecke wird sehr anspruchsvoll sein.

Ich wünsche dem ganzen Organisationsteam viel Erfolg bei der Planung des „Eifel Hero“, ich bedanke mich schon jetzt bei den vielen vielen Helfern und hoffe, dass sich auf diesem Wege viele Menschen animieren lassen auch mit dem Triathlonsport zu beginnen. Hier bietet sich der „Eifel Hero“ mit der Möglichkeit der Teilnahme als Staffelteam über eine kürzere Distanz ideal an! Es ist eine der gesündesten und vielseitigsten Sportarten die es gibt. Das Gefühl etwas erreicht zu haben, wenn man durch das Ziel läuft ist einmalig! Wenn dies nun auch in der wunderschönen Landschaft der Eifel stattfindet, was gibt es da noch Schöneres?